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Branchen

Hallen für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz

Kommunen, Hilfsorganisationen und Katastrophenschutzbehörden benötigen verlässlich nutzbare Lagerflächen für Notfallvorräte, Einsatzmittel und Geräte. ARBENA entwickelt Hallen mit Stahltragwerk und technischer Membran für die Krisenbevorratung und Einsatzlogistik.

Je nach Aufgabe dient die Halle als Vorratslager, Fahrzeugunterstand oder flexible Umschlagfläche. Spannweite, Durchfahrtshöhe, Tore, Hallenabschluss und Verankerung richten sich nach den tatsächlichen Betriebsabläufen am Standort.

Lagerkapazität für Vorsorge und Einsatzlogistik

Krisenvorsorge beginnt mit geordneten und erreichbaren Beständen. Pumpen, Stromerzeuger, Material für Hochwasserschutz, Hygieneartikel und sonstige Ausrüstung müssen inventarisiert, geprüft und im Bedarfsfall verladen werden können.

Ein Gebäude kann als dauerhaftes Lager dienen oder eine zeitlich begrenzte Zusatzfläche bereitstellen. Durch eine modulare Planung lässt sich eine spätere Erweiterung prüfen, wenn der Standort und die ursprüngliche Konstruktion dafür geeignet sind.

Wie ARBENA Lagerhallen für den Katastrophenschutz plant

Entscheidend sind die gelagerten Güter, die Verfügbarkeit der Ausrüstung und der Materialfluss.

Errichtung, Rückbau und möglicher Standortwechsel

ARBENA verbindet Konstruktion, Fertigung, Lieferung und Montage. Welche Vorlauf- und Montagezeiten möglich sind, hängt von Gebäudegröße, Ausstattung und Grundstücksvorbereitung ab. Eine spätere Umsetzung erfordert eine erneute Prüfung des Tragwerks und des Zielstandorts.

Unterlagen für öffentliche Vergabeverfahren

Zur Leistungsbeschreibung können Bemessungsgrundlagen, verwendete Materialien, Dachmembran, Verankerung und erforderliche Nachweise gehören. Welche Zeichnungen, Erklärungen oder Zertifikate vorliegen müssen, ist für die konkrete Hallenausführung und Ausschreibung festzulegen.

Technische Vorteile für die Einsatzlogistik

Stützenfreie Fläche

Ohne Zwischenstützen lassen sich Lagerzonen, Gerätebewegungen und Ladewege flexibler anordnen.

Korrosionsgeschütztes Tragwerk

HX420-Stahl mit Magnelis®-Beschichtung unterstützt die Nutzung in exponierten Umgebungen.

Passende Zugänge

Giebel, Tore und Belüftung werden nach Fahrzeugabmessungen und Lagergut ausgewählt.

Standortbezogene Bemessung

Schnee- und Windlasten, Bodenverhältnisse und Verankerung werden objektspezifisch geprüft.

Krisenvorräte, Logistik und Doppelnutzung

Vorrats- und Materiallager

Witterungsgeschützte Flächen für verpackte Hilfsgüter, Hygieneausstattung, Hochwasserschutzmaterial und weitere Einsatzmittel schaffen.

Fahrzeuge und technische Ausrüstung

Anhänger, Pumpen, Aggregate oder Spezialgeräte überdacht abstellen und geeignete Zufahrten vorsehen.

Lager mit Doppelnutzung

Eine Fläche für den kommunalen Alltag schaffen, die bei Bedarf nach einem vorbereiteten Betriebskonzept zur Krisenlogistik genutzt werden kann.

Projektparameter für Katastrophenschutz-Hallen

Die Auslegung beginnt bei Lagermenge, Fahrzeugverkehr und örtlichen Einwirkungen.

ParameterFestlegung im Projekt
VerwendungszweckVorratslager, Geräteschutz, Logistikfläche oder kombinierte Nutzung.
StandortOrt, Wind- und Schneeeinwirkungen, Zufahrten und Montagefläche.
HallenmaßeBreite, Länge und lichte Höhe nach Lagergut, Geräten und Verkehrswegen.
UntergrundVorbereiteter Naturboden, Beton oder ein anderer statisch geprüfter Untergrund.
Dachmembran und BrandverhaltenStandardausführung oder nachgewiesene Sonderausführung gemäß Projektanforderungen.
Zugänge und AusstattungTore, Hallenabschluss, Lüftung und zusätzliche Sicherheitsanforderungen nach Vereinbarung.
TerminplanungAbhängig von Ausführungsumfang, Genehmigungen, Fertigung und Vorbereitung des Grundstücks.

Normen, Nachweise und Abgrenzung des Schutzumfangs

Die Tragwerksbemessung erfolgt nach den einschlägigen Eurocodes und den nationalen Anhängen des Aufstellungslandes. Die beschriebenen ARBENA-Hallen nutzen HX420-Stahl, Magnelis®-Korrosionsschutz und technische PVC/PES-Membranen. Brandschutzklassifizierungen gelten nur für die jeweils nachgewiesene Ausführung.

Eine Lagerhalle für den Katastrophenschutz ist nicht automatisch ein Schutzraum für Personen, ein explosionsbeständiges Gebäude oder ein zugelassenes Gefahrstofflager. Solche Funktionen bedürfen gesonderter Nachweise und einer eigenen Fachplanung.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Welche Einsatzmittel lassen sich unterbringen?

Je nach Nutzungsplanung unter anderem Pumpen, Aggregate, Anhänger sowie verpackte Vorräte. Lagerbedingungen, Brandschutz, Belüftung und die für die jeweiligen Stoffe geltenden Regeln müssen gesondert berücksichtigt werden.

Kann die Halle im Krisenfall sofort errichtet werden?

Eine kurze Montagezeit vor Ort ist projektabhängig möglich. Planung, Herstellung, Transport, Genehmigungen und Herrichten des Untergrunds benötigen jedoch zusätzliche Zeit. Der Einsatz sollte daher vorbereitet werden.

Ist eine solche Halle ein Schutzraum für Menschen?

Nein, nicht ohne besondere Planung und nachgewiesene Schutzfunktionen. Die hier dargestellten Gebäude dienen vorrangig der Lagerung und Logistik, nicht automatisch dem Personenschutz.

Ist ein späterer Standortwechsel möglich?

Für passende Konstruktionen kann eine Umsetzung geprüft werden. Hierbei sind der Zustand der Bauteile, die neuen Standortlasten, der Untergrund und die Verankerung zu beurteilen.

Welche Unterlagen sind für öffentliche Auftraggeber verfügbar?

ARBENA kann auch bei der Festlegung technischer und funktionaler Anforderungen für Ausschreibungen unterstützen. Zeichnungen, statische Unterlagen und Nachweise werden je nach Projektumfang und den nationalen Vergaberegeln vereinbart.

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Beschreiben Sie Zweck, Standort, Lagervolumen, Fahrzeuge, Untergrund und die Anforderungen Ihrer Ausschreibung. ARBENA hilft dabei, die geeignete Hallenkonfiguration und den Dokumentationsumfang zu definieren.

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